Arbeiten

Eine Auswahl an Arbeiten von Oliver Kunkel

  • Arbeiten

    „mirror, mirror, what went wrong?“

    Matjö-Raum der Kunst in Köln – Ausstellung (c) Oliver Kunkel

    Installation (Mixed Media)
    Größe: variabel
    2020

    Handeln, aber wann? Handeln, aber wie?
    Treffen wir die richtigen Entscheidungen?
    Dennis L. Meadows versus Die Suche nach einer neuen Welt.

    Ausstellung „mirror, mirror, what went wrong?“ – im Matjö-Kunstraum Köln – (c) Oliver Kunkel

    Oliver Kunkel entwickelt für das Matjö–Raum für Kunst eine neue, installative Arbeit, die neben den physischen Raum auch in den digitalen hineinreicht.

    »Als Thales die Sterne beobachtete und nach oben blickte und als er dabei in einen Brunnen fiel, soll eine witzige und geistreiche thrakische Magd ihn verspottet haben: Er wolle wissen, was am Himmel sei, aber es bleibe ihm verborgen, was vor ihm und zu seinen Füßen liege.« Platon in Theaetetus

    Das James-Webb-Weltraumteleskop ist ein Infrarot-Weltraumteleskop, dessen Start für das Jahr 2014 geplant war und aktuell auf Oktober 2021 datiert ist. Das Gemeinschaftsprojekt der Weltraumagenturen NASA, ESA und CSA hat neben anderen auch das konkrete Ziel, Planetensysteme und ihre Eignung für Leben zu untersuchen, anders gesagt: einen Planeten B zu finden.

    Diese Suche nach einer solchen Alternative in Hinblick auf den Umgang mit Planet A thematisiert Oliver Kunkel mit einer mehrteiligen Arbeit: Elemente wie die im James-Webb- Weltraumteleskop verwendeten Spiegel, Projektionen aus der Astronomie, oder die Bearbeitung des Klassikers „Die Grenzen des Wachstums“ von u.a. Dennis L. Meadows sind zu einer vielschichtigen Ausstellung verwoben.

    Über einen QR Code auf der Einladungskarte und an der Fensterfront gelangt man zu Informationen zu den sich wöchentlich ändernden Projektionen im Raum.

    This view of Earth’s horizon was taken by an Expedition 7 crewmember onboard the International Space Station (ISS).

  • Arbeiten

    “bluecoast 2.0”

    Ausstellung "Blue Coast 2.0"

    Ausstellung „Blue Coast 2.0“ im Kunsthaus NRW Kornelimünster – (c) Oliver Kunkel

    2020

    Installation (Mixed Media)
    Größe: variabel

    Das Kunstwerk “BLUECOAST 2.0” ist eine komplexe Installation, die aus verschiedenen Kunstwerken wie Skulpturen, Zeichnungen, Drucken und Videos, aber auch aus gesammeltem Material wie Büchern, Möbeln, Found Footage Video- und Fotomaterial und so weiter besteht.

    BLUECOAST steht für sichere Investitionen in die Zukunft.
    Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem zeitgenössischen Pessimismus entgegenzutreten und die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. In diesem Sinne investiert BLUECOAST in die Immobilien
    zukünftiger Küstenregionen – und baut dort heute in kluger Voraussicht Häuser mit einem Ambiente der besonderen Art. Der Projektleiter erklärt: “Ihr Planet wird blauer werden” – gemeint ist das Blau des steigenden Meeresspiegels
    im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung. Das Unternehmen baut auf die positiven Auswirkungen des bevorstehenden Klimawandels, die es aktiv mitgestaltet. “Wir sind ein Unternehmen, das auf den Wellen des Wandels surft, der andere ertrinken lässt”. Das dynamische Klima der Erde ist eine große Chance. Die Küsten der Welt sind heute die begehrtesten Immobilieninvestitionen.


    In der Überzeugung, dass dieser Trend stark bleiben wird, bietet BLUECOAST schon heute Wohnungen direkt an den Küsten von morgen, 70 Meter über dem Meeresspiegel.

    Ausstellung „Blue Coast 2.0“ im Kunsthaus NRW Kornelimünster – (c) Oliver Kunkel

    Das “Restaurant” – ist ein Ort der aus lokal, invasivem Material (Holz) hergestellt wird. Aus Bäumen die heimische Arten verdrängen und deren Vernichtung sich, für die zuständigen Behörden als äußerst schwierig erweist.


    Im Restaurant werden Gerichte zubereitet, die ausschließlich aus lokalen Lebensmitteln hergestellt werden, wobei die Hauptzutat jeden Gerichts eine invasive Pflanze oder Tier darstellt. Angefangen vom drüsigen Springkraut, das weite Teile Europas schon erobert hat, über die pazifische Auster die im Oslofjord die dort heimische Auster verdrängt, über die rote Nacktschnecken die man ähnlich wie Weinbergschnecken zubereiten kann, wobei auch diese in Norwegen invasiv ist, bis hin zu invasiven Flusskrebsen und den riesigen Königs-, oder Kamtschatkakrabben die bis zu 180 cm Beinspannweite erreichen kann und alles Leben auf dem Meeresboden auf dem Sie angesiedelt wurde vernichtet. Sie kam zuerst nur im nördlichen Pazifik (vor allem vor Japan und Alaska) vor, bis sie auch im Norden Europas in der Barentssee angesiedelt wurde, von wo aus sie sich als bioinvasive Art stark ausbreitete und bis jetzt bis zu den norwegischen Lofoten vorgedrungen ist. Soviel nur als kleiner Einblick was in diesem Restaurant angeboten werden wird.

    Die Idee für diese Arbeit resultiert aus der Auseinandersetzung mit Konsum und Ressourcen. Lebensmittel werden durch uns konsumiert ohne Rücksicht auf deren Endlichkeit. Folgen sind Überfischung, Zerstörung von Ackerflächen durch Überdüngung, etc.

    Diese Arbeit soll den Diskurs anstoßen und dient als Metapher für die Dringlichkeit neuer Lösungsansätze für zwei Probleme: die Invasion von fremden Arten und die Verdrängung von Heimischen, aber vor allem die Vernichtung von Arten durch ihren übermäßigen Verzehr.

    Auch wenn ungewiss ist, ob eine Herangehensweise wie “Das Restaurant für inva- sive Arten” in der Realität praktikabel oder realistisch wäre – es ist als Model ein hu- morvoller Anstoß zur Auseinandersetzung über das was und wie wir konsumieren.

    Ausstellung „Blue Coast 2.0“ im Kunsthaus NRW Kornelimünster – (c) Oliver Kunkel

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    „restaurant of alien spicies“

    "restaurant of alien spicies"

    Ausstellung „restaurant of alien spicies“ – at Akershus Kunstsenter Lilleström – (c) Oliver Kunkel

    2017

    “Neobiota” or Anthropozän) – a restaurant of alien species” http://www.issg.org/database/species/search.asp?st=100ss

    Han“References to ecological conditions are also very much at place in Oliver Kunkel’s project. Through photography, sculpture, wall-painting and food served during the opening, the consequences of invasive as well as extinct species – and where to place the blame – is scrutinized. Is it all due to evolution, or are humans to blame?” (Monica Holmen – Curator – Akershus Kunstsenter – Lilleström – Norway)

    … ist eine Kombination aus einer zentralen Installation, dem Restaurant – einer Wandarbeit und Fotografien.

    Ausstellung „restaurant of alien spicies“ – at Akershus Kunstsenter Lilleström – (c) Oliver Kunkel

    Das “Restaurant” – ist ein Ort der aus lokal, invasivem Material (Holz) hergestellt wird. Aus Bäumen die heimische Arten verdrängen und deren Vernichtung sich, für die zuständigen Behörden als äußerst schwierig erweist.


    Im Restaurant werden Gerichte zubereitet, die ausschließlich aus lokalen Lebensmitteln hergestellt werden, wobei die Hauptzutat jeden Gerichts eine invasive Pflanze oder Tier darstellt. Angefangen vom drüsigen Springkraut, das weite Teile Europas schon erobert hat, über die pazifische Auster die im Oslofjord die dort heimische Auster verdrängt, über die rote Nacktschnecken die man ähnlich wie Weinbergschnecken zubereiten kann, wobei auch diese in Norwegen invasiv ist, bis hin zu invasiven Flusskrebsen und den riesigen Königs-, oder Kamtschatkakrabben die bis zu 180 cm Beinspannweite erreichen kann und alles Leben auf dem Meeresboden auf dem Sie angesiedelt wurde vernichtet. Sie kam zuerst nur im nördlichen Pazifik (vor allem vor Japan und Alaska) vor, bis sie auch im Norden Europas in der Barentssee angesiedelt wurde, von wo aus sie sich als bioinvasive Art stark ausbreitete und bis jetzt bis zu den norwegischen Lofoten vorgedrungen ist. Soviel nur als kleiner Einblick was in diesem Restaurant angeboten werden wird.

    Die Idee für diese Arbeit resultiert aus der Auseinandersetzung mit Konsum und Ressourcen. Lebensmittel werden durch uns konsumiert ohne Rücksicht auf deren Endlichkeit. Folgen sind Überfischung, Zerstörung von Ackerflächen durch Überdüngung, etc.

    Diese Arbeit soll den Diskurs anstoßen und dient als Metapher für die Dringlichkeit neuer Lösungsansätze für zwei Probleme: die Invasion von fremden Arten und die Verdrängung von Heimischen, aber vor allem die Vernichtung von Arten durch ihren übermäßigen Verzehr.

    Auch wenn ungewiss ist, ob eine Herangehensweise wie “Das Restaurant für inva- sive Arten” in der Realität praktikabel oder realistisch wäre – es ist als Model ein hu- morvoller Anstoß zur Auseinandersetzung über das was und wie wir konsumieren.

    Ausstellung „restaurant of alien spicies“ – at Akershus Kunstsenter Lilleström – (c) Oliver Kunkel

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    Auswahl weiterer Arbeiten

    fly or die – (c) Oliver Kunkel

    NACHTISCHTOUR (performance – installation)

    CARSLEEPER (performance – installation – photo)

    EXIT (Installation – photo)

    SLEEPING BEAUTY SYNDROME II (installation – video)

    BLUECOAST OFFICE COLOGNE (installation – sculpture – prints – video)

    BLUECOAST ARTICLE (counterfeit project at NuanS Magazine)

    SLEEPING BEAUTY SYNDROME I (installation – surround sound – pigeons)

    FLY or DIE – (video installation)

    INGENTING- (kinetic sculpture)

    ISLAND – (video – Page on request – FSK18)

    SIGN – (installation)

    „FLY!“ (instalation)

    MOSQUITO-BOX (installation)

    TOILET PERFORMANCE